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Wissen und Lehre

   


  

Der Evangelist Matthäus

Dijon, 950-1000
Bibel. Saint-Bénigne de Dijon
(Dijon, B.m., ms. 0002, f. 406, 406)

In dem durch das riesige Zierintital von Liber generationis ihesu christi (Abstammung Jesu Christi) begrenzten Feld, das die erste Seite des Matthäusevangeliums verziert, ist der Verfasser des Textes zu sehen, den Kopf einem Vogel zugewandt. Hierbei könnte es sich um die Taube des Heiligen Geistes handeln, die ihr Gefieder glättet. Bei der Gestaltung des Tintenfasses, in das der Schreiber seine Feder taucht, hat der Buchmaler besonderen Einfallsreichtum bewiesen: Es hat die Form eines Tierkopfes, der wiederum Bestandteil eines um einen Paradiesbaum gewundenen Ornaments ist. In diesem Bild ist das Porträt des Autors mit der Illustration seines Textes vereint.




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